Praktikumsbericht


Kriterien für die Bewertung der Praktikumsberichte


Formale Aspekte

Heftung (Klemmhefter, Schnellhefter)
Ausdruck per Computer
Zeichenformat/Satzspiegel: Times New Roman (oder vergleichbarer Schrifttyp) in 12 Punkt, 1,5-zeiliger Abstand, Blocksatz mit Silbentrennung, Kennzeichnung von Sinnabschnitten durch Absätze
Umfang: 8-12 Seiten (Anhang nicht mitgezählt)
Nummerierung der Seiten
Gliederung: Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Allgemeines zum Betrieb, ein exemplarischer Tagesablauf, Besonderheiten während des Praktikums, Erläuterung besonderer Aspekte, Ausführliche Stellungnahme und kritische Bewertung, Anlagen

Inhaltliche Aspekte

Deckblatt mit Namen des Schülers, Schuljahr, Namen des Betreuers, Dauer des Praktikums, Name des Unternehmens.
Inhaltsverzeichnis mit Seitenangaben
Allgemeines zum Betrieb Name, Größe, rechtliche Verfassung (Unternehmensform), Beschäftigungsstruktur, Marktsituation, Angebot oder Aufgaben des Betriebes, Arbeitsplatz, Arbeitszeit, ggf. weitere wissenswerte Informationen.
Ein exemplarischer Tagesablauf Darstellung und Bewertung der Aufgaben eines typischen Tages (Nicht jeder Arbeitstag soll beschrieben werden!); wichtig ist hierbei die Kommentierung und Bewertung: Was hat Spaß gemacht, was nicht? Was war interessant, schwierig… und warum?
Besonderheiten während des Praktikums Die inhaltlichen Ausführungen hierzu hängen vom jeweiligen Arbeitsplatz ab. Sie können sich beispielsweise auf das Aufgabenfeld oder das Betriebsklima, aber auch auf andere Aspekte beziehen.
Ausführliche Stellungnahme; kritische Bewertung Nachstehende Fragestellungen sollten erläutert werden: Welche Motive lagen für die Wahl des Praktikumsplatzes vor? Wie waren die Erwartungen an das Praktikum vor dessen Beginn? Welche Bedeutung hat das Praktikum für den schulischen, persönlichen oder beruflichen Werdegang? Inwieweit ist das Praktikum sinnvoll?
Anhang Tabellarischer Lebenslauf, Bewerbungsschreiben, Teilnahmebestätigung, ggf. Arbeitsbeispiele oder Fotos, ggf. Praktikumszeugnis

Wichtig: Es geht nicht um das bloße Beschreiben oder die Abschrift fertiger Materialien, sondern um die eigenständige Darstellung und Beurteilung persönlicher Erfahrungen. Zu beachten sind die logische Gedankenführung, Begründung und Selbstständigkeit.

Sprachliche Aspekte

Sprachliche Richtigkeit (Rechtschreibung, Grammatik, Interpunktion)Angemessener Ausdruck

Berechnung der Endnote

Form (25%) + Inhalt (50%) + Sprache (25%) = Endnote (100%)

Wichtige allgemeine Prinzipien

Inhaltsverzeichnis mit Seitenangabe

Die einzelnen übergeordneten Themenabschnitte werden durch Nummerierung gekennzeichnet.Zu einem Unterpunkt (z.B. 1.1) gehört immer mindestens ein weiterer Unterpunkt (1.2).

Absatzformatierung

Vermeide bei Blocksatz zu große Lücken zwischen den Wörtern. Diese können beispielsweise durch Einfügung von zusätzlichen Trennungen vermieden werden.Sinnabschnitte werden durch den Beginn einer neuen Zeile oder durch eine Leerzeile gekennzeichnet. Sinnabschnitte müssen gekennzeichnet werden.Überschriften haben einen größeren Abstand zum Fließtext. Sie werden beispielsweise durch Fettdruck oder Kursivschrift hervorgehoben.Die Formatierung muss einheitlich sein.

Seitenangabe und Seitenzählung

Deckblatt und Inhaltsverzeichnis zählen als Seite 1 und Seite 2, die explizite Seitenangabe entfällt jedoch auf diesen Seiten.Dem fortlaufenden Text beigeheftete Materialien werden in die Seitenzählung aufgenommen.


TIPP: Lass den Bericht vor Abgabe noch einmal von einer anderen Person korrigieren!