Praktikum


Über das Schülerbetriebspraktikum am Carl-Duisberg-Gymnasium

Die Schülerbetriebspraktika sollen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bieten, die Berufs- und Arbeitswelt unmittelbar kennen zu lernen, sich mit ihr auseinander zu setzen und ihre Eignung für bestimmte Tätigkeiten zutreffender einschätzen zu lernen. Um die Wirksamkeit der Schülerbetriebspraktika zu sichern, ist eine umfassende Vor- und Nachbereitung in der Schule unerlässlich.
Zur Erweiterung des Berufswahlspektrums soll das Interesse von Schülerinnen an technisch-naturwissenschaftlichen und anderen bislang frauenuntypischen Berufen, bei Schülern das Interesse an pädagogischen, pflegerischen und anderen männeruntypischen Berufen geweckt und gefördert werden.

Praktikumsdauer und -organisation

Das Praktikum dauert am Carl-Duisberg-Gymnasium zwei Wochen (nächster Termin: 11.03.2013 bis 22.03.2013) und findet in der Jahrgangsstufe 10 statt. Die Teilnahme ist für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend.
Während des Praktikums fertigen die Schülerinnen und Schüler einen Bericht an, der, zusammen mit dem Eindruck der betreuenden Lehrkräfte, Eingang in das Jahreszeugnis der Jahrgangsstufe findet. Hierzu wird jedem Schüler und jeder Schülerinn zum einen ein betreuender Lehrer an die Seite gestellt, der einen Besuch der Schülerinnen und Schüler im jeweiligen Praktikumsbetrieben durchführt. Zum anderen wird der Praktikumsbericht durch diese Lehrkraft gelesen und zusammen mit dem Eindruck des Besuchs in eine Bewertung umgesetzt.

Auswahl der Praktikumsbetriebe

Die Praktikumsbetriebe sollen so ausgewählt werden, dass sie vom Wohnsitz aus zumutbar erreicht werden können. Falls das regionale Ausbildungsplatzangebot von Jugendlichen größere Mobilität verlangt, können auch Praktikumsplätze, die den Einzugsbereich der Schule überschreiten, genutzt werden. Voraussetzung dabei ist, dass die schulische Betreuung sichergestellt werden kann. Bis zu einer Entfernung von 25 km ab der Schule (!) trägt der Schulträger die Fahrtkosten. Die für den Besuch weiter entfernt liegender Betriebe entstehenden Kosten tragen die Eltern.

Rechtliche Absicherung

Das Praktikum ist eine Schulveranstaltung!
Während des Praktikums bleiben die Jugendlichen Schülerinnen und Schüler ihrer Schule. Sie sind nicht Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des Praktikumsbetriebes und erhalten keine Vergütung. Sie unterliegen in dieser Zeit dem Weisungsrecht des Betriebspersonals.
Die Einhaltung der für den einzelnen Praktikumsbetrieb geltenden Vorschriften zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz sowie des Jugendarbeitsschutzgesetzes obliegt dem jeweiligen Betrieb. Der Betrieb legt hierzu fest, in welchen Betriebsbereichen die Praktikanten und Praktikantinnen nicht tätig werden dürfen.
Soweit aus gesetzlichen Gründen erforderlich, sind dem Betrieb Gesundheitszeugnisse vorzulegen. In Zweifelsfällen erteilt das Gesundheitsamt Wuppertal hierzu Auskunft. Die Kosten für gesetzlich vorgeschriebene Gesundheitszeugnisse trägt der Schulträger.
Als Schulveranstaltung unterliegen Schülerbetriebspraktika der gesetzlichen Unfallversicherung. Fall eine Haftpflichtversicherung erforderlich ist, trägt der Schulträger die Kosten.